Das Training

Grundsätzlich bieten wir ein Trainingskonzept, das auf den Breitensport und die Förderung von Kindern und Jugendlichen ausgerichtet ist. Ein weiterer Fokus liegt zudem auf Prävention bzw. Gesundheitskarate.

Unser Trainingskonzept sieht deshalb sowohl ein regelmäßiges wöchentliches Training vor, als auch ein Kurssystem, dass je nach aktuellem Angebot frei hinzugebucht oder einzeln besucht werden kann. In allen Trainingsangeboten im Karatebereich werden dem jeweiligen Leistungsniveau entsprechend die historische Karateentwicklung sowie die ethische Wertvorstellung unserer Kampfkunst vermittelt.

Grundsätzlich ist ein Probe- oder Schnuppertraining jederzeit möglich.

 

Trainingsstufen

Für Anfänger und Neueinsteiger bieten wir regelmäßig Anfängerkurse an. Ansonsten besteht die Möglichkeit im Unterstufentraining schnuppern zu kommen. Auch ein Wiedereinstieg ist mit Vorkenntnissen jederzeit möglich. Schaut hierzu einfach beim Training vorbei und nehmt bitte vorher kurz mit dem Trainer/Trainerin Kontakt auf.  Für das Training reicht leichte Sportkleidung aus – ein Karate-Anzug (Gi) ist nicht erforderlich, kann aber über die Abteilung erworben werden.

Ihr könnt bis zu 2 Einheiten gratis mittrainieren, danach ist eine Anmeldung zur Mitgliedschaft erforderlich. Für spezielle Härte-Fälle kann nach Absprache mit dem Vorstand eine passende Lösung gesucht werden.

Im Bereich Kata werden die erlernten Techniken, Schritte und Stände nach einem definierten Bewegungsablauf zusammengeführt. Die Kata im Shotokan-Karate, wie auch in anderen Stilen, sind alte überlieferte Formen, die diesem festen Bewegungsablauf streng folgen.  Dabei spielen viele Faktoren wie z.B. die richtige Atmung, das Timing, die saubere Ausführung der Techniken und die Blickrichtung eine wichtige Rolle. Die Katas unterscheiden sich nicht nur in ihren Schwierigkeitsgraden, sondern erzählen dabei auch eine oft versteckte Geschichte unserer Kampfkunst. Sie ist somit eigentlich der „Kampf“ gegen imaginäre Gegner und somit weitaus mehr als nur ein zusammenführen einzelner Techniken. Es ist die Wurzel unseres Kampfkunstursprungs, den es zu entdecken und zu erlernen gilt.

Im Kihon ,der „Grundschule“ des Karate, wird die Basis für die korrekte technische Ausführung und für das Gesamtverständnis gelegt. Hier dreht sich alles um das erlernen und stätige verbessern von Tritt-, Stoß- und Schlagtechniken, sowie von Ständen, Schritten und Stellungen. Durch das Kihon-Training lernt der Karateka die Kontrolle über sich und seinen Körper, damit er letztlich die Technik präzise und sauber mit der nötigen Intensität, Genauigkeit, Spannung und Atmung durchzuführen im Stande ist. Hier wird insbesondere sehr viel Wert auf Krafteffizienz, auf Anspannung und Entspannung in und während der Technik gelegt. Die höheren Graduierungen beschäftigen sich zudem auch noch mit der Kraftkonzentration, dem Timing und dem technischen Gefühl am Ende jeder Technik. Hier sprechen wir dann vom Kime Moment.

Im Kumite findet der tatsächliche Kampf gegen einen „Gegner/Trainingspartner“ mit entsprechenden Regeln statt. Die höchste Form des Kumite ist der freie Kampf im Wettkampf. Hier wird eine Entscheidung durch ein Punktesystem herbeigeführt. Im Training werden aber noch deutlich mehr und auch spirituell weiter entwickelte Formen des Kumite gelehrt,  die dem Karateka die Möglichkeit geben sollen an sich selbst und auch an den Freikampf herangeführt zu werden.

 

Grundsätzlich vertreten wir die Auffassung: Starke Kinder, starke Zukunft. So betrachten wir das Kindertraining als unser Fundament der Abteilung.

Viele Eltern fragen sich sicherlich, ob Kampftraining oder das Erlernen von Boxen und Treten überhaupt etwas für ihr Kind ist. Ist es möglicherweise nicht zu aggressiv?

Gleich vor weg: Ihre Bedenken sind völlig unberechtigt. Bei uns lernen ihre Kinder nicht sich zu schlägern, den Schulhof oder die Straße zu beherrschen. Bei uns versuchen wir ihre Kids koordinativ und kognitiv weiterzuentwickeln, das Lernen zu lernen, Respekt und Höflichkeit zu vermitteln, das „sich Konzentrieren“ und an einer Sache gezielt und kontinuierlich zu arbeiten. Zudem wollen wir auf mögliche alltägliche Probleme altersgerecht hinweisen und darüber lösungsorientiert sprechen. Ein ganz wichtiger Aspekt und ein wichtiges Anliegen ist es uns, dass wir ihren Kindern mit speziellen Selbstverteidigungs- und Selbstschutzregeln Sicherheit vermitteln. Sie sollen bei uns praktische Regeln lernen, die sie im Lebensalltag in Gefahren- und Konfliktsituationen anwenden können. Angefangen vom Vermeiden von Raufereien in KiGa oder Schule, über das Verhalten Fremden gegenüber, bis hin zu Maßnahmen gegen Mobbing in Schule und Freundeskreis. Unser Ziel ist es ihre Kinder noch selbstbewusster, koordinationsfähiger, aufmerksamer und sportlicher zu machen. Hierfür verfolgen wir mit unseren speziell ausgebildeten Kindertrainern mehrere bereits jahrelang erfolgreich etablierte Konzepte von erfahrenen Spezialisten auf diesem Gebiet. Unter anderem verwenden wir auch das Sound-Karatekonzept des DKV.

Allen Kindertrainingseinheiten gemeinsam ist die Vermittlung und der Rückgriff auf unsere traditionellen Werte des Karate. Durch die Auseinandersetzung mit Respekt, Höflichkeit, Ehrlichkeit, Bescheidenheit, Mut und Wertschätzung wollen wir ihren Kindern durch Karate nicht nur eine körperliche Ausbildung geben, sondern vielmehr auch Hilfestellung für ein sicheres „werte“-volles Leben geben.

Hierbei beziehen wir sie als Eltern in diesen Entwicklungsprozess mit ein. Gemeinsam mit ihren Kindern können sie sich über erlernte Inhalte aus dem Training austauschen und gemeinsam Hausaufgaben hierzu lösen.

Dies ist in dieser Form völlig neu und gibt es im Rahmen der Wertevermittlung so in keinem anderen deutschen Sportverband oder Verein dieser Region.

Ihr Kind kann bei uns mit 5 Jahren bereits beginnen. In diesem Alter stehen natürlich die Karatespezifischen Trainingsinhalte eher im Hintergrund. Hier sollen vielmehr die Allerkleinsten eine Möglichkeit bekommen, sich befreit zu bewegen, mit gleichaltrigen Kindern spielen und dabei bewusst die körperlichen Fähigkeiten auszubauen, bzw. Motorik und Beweglichkeit zu schulen. Einfache Karate Techniken, viele Spiele und die stille Begrüßungstradition des Karate wahrend, lernen die Kinder viele Dinge, die förderlich für ihre Entwicklung sind.

Die etwas größeren Kinder können bei uns mit 10 Jahren beginnen. Neben der in diesem Alter immer wichtiger werdenden Koordination von komplexeren Bewegungen, stehen natürlich weiterhin auch das Thema Sicherheit, Kondition, Motorik und Werte auf dem Trainingsplan dieser Altersgruppe. Hier bekommen die Kinder bereits einen deutlicheren Eindruck von unserer Kampfkunst und können je nach persönlicher Veranlagung auch schon in den Wettkampfbereich reinschnuppern oder eine ganze Turnierkarriere starten. Auch hierfür sind wir mit unseren Trainern bestens aufgestellt. Sie haben teil nationale und auch internationale Erfolge zu verzeichnen, sind Landes- und Bundeskadermitglieder sowie Landesmeister oder World-Cup Sieger.

 

 

 

Auch in diesem Bereich haben wir einiges zu bieten. So haben wir das Glück in Zusammenarbeit mit der VHS mit unseren erfahrenen Trainern Einstiegskurse anbieten zu können. Unsere Trainer können auf jahrelange Trainingserfahrung in der gesamten Region zurückblicken und haben auf diesem Gebiet bereits unzählige Kurse unterrichtet.

Zudem sind sie hohe DAN-Träger des Karate. Später ist es dann möglich ohne weiteres unter dem Dach unserer Karate-Abteilung Sei-Wa-Kei aufbauende Lehrgänge zu besuchen oder in das Karate mit einzusteigen.

SV im Karate Bereich:

Bei diesen Einheiten die regelmäßig stattfinden wird eine Kata als Bezug genommen und in die SV überführt. Kenntnisse der jeweiligen Kata sind zwar von Vorteil aber nicht zwingend erforderlich, so das jeder daran teilnehmen kann. Der Schwierigkeitsgrad richtet sich nach der Stufe der Kata.

SV im Kurs Bereich:

Hier wird ein anderer Ansatz als im Karate Bereich gelegt. Auf der Straße, und damit im Ernstfall, herrscht ein ganz anderes Prinzip als im Training. Es geht nicht fair zu. Der körperlichen Unversehrtheit des Gegners wird keine Beachtung geschenkt. Hier können sich Kraft-Massedefizite verheerend auswirken. Hier gilt es, im Training ausgearbeitete Strategien anzuwenden mit dem Ziel eine Verteidigungssituation unverletzt zu überstehen. Kurz gesagt ist Selbstverteidigung die Abwehr und, sofern nötig, die Ausübung von Gewalt zur Abwehr von Gewalt.

Vorrangige Intention ist das Entrinnen aus der Situation; es geht nicht darum, den Gegner zu verletzen.

Der Kurs vermittelt auf methodische Weise Grundlagen der Gewaltprävention und Selbstverteidigung in aufeinander aufbauenden Übungseinheiten. Im Vordergrund steht die Erprobung und Übung der vermittelten Strategien und Techniken.

Gewaltprävention bezieht sich auf die Vorphase des Kampfes und beinhaltet daher die Strategiebildung zu Friedenszeiten, um mögliche Konflikte zu vermeiden oder rechtzeitig zu erkennen. Mittel und Vorgehensweisen werden aufgezeigt, um drohende Auseinandersetzungen möglichst schnell zu deeskalieren und sich Hilfe durch andere zum Eigenschutz hinzuzuziehen.

Selbstverteidigung findet in der Kampfphase einer Auseinandersetzung statt. Hier werden Techniken unter Bezugnahme auf natürlich vorhandene Bewegungsabläufe gezeigt, die hilfreich sein können, einer gewaltsamen Situation möglichst unbeschadet zu entfliehen.

Der Schwerpunkt des Kurses liegt im Bereich der Selbstverteidigung.

Von Frauen für/mit Frauen. Das ist das Motto dieses Bereichs. Wir wollen speziell für Frauen eine Ansprechpartnerin bieten. Ziel ist es, sich hier zu vernetzen, gemeinsame Unternehmungen zu planen oder auch Frauenkaratelehrgänge, Selbstbehauptungsseminare, Gewaltschutzprävention zu besuchen.

Die Übungsmethode KI-Karate ist ein intensives Studium von äußeren und inneren Bewegungen unseres Körpers und Geistes. Auch wenn man daraus schließen möchte, dass es sich rein um langsame, meditative Bewegungsübungen handelt, ist es in der Praxis anders. Denn im Ki-Karate üben wir auch die praktische Umsetzung in eine Kampftechnik. Die, wenn sie effizient ausgeführt wird, kaum im Auge des Betrachters nachvollziehbar ist. Mit speziellen KI-Übungen, werden Bewegungsabläufe in einem individuellen Tempo ausgeführt, welches dem Übenden die Möglichkeit gibt, seine Bewegung mit der größtmöglichen Aufmerksamkeit und mit allen Sinnen zu verfolgen. Eine Großzahl von Loslass-Übungen ermöglicht dem Praktizierenden angespannte Körperpartien zu entspannen, um Bewegungs- und Energiefreiheit zu erlangen. Mit diesem Hintergrund des losgelöst Seins, kann dann eine sehr schnelle, effiziente Kampftechnik und selbstsichere Haltung entstehen. Durch die Aufschlüsselung von Bewegungen bekommt der Übende ein tieferes Verständnis für seinen Körper und Geist.

Bei den Jukuren Fit ab 50 soll das Motto:“ Etwas Neues beginnen – sich jünger fühlen und vor allem fit und vital bleiben.“ im Vordergrund stehen. Hier werden unsere ausgebildeten Trainer mit Hilfe von speziellen Atemübungen die Sauerstoffsättigung erhöhen, mit Yoga und Meditationsübungen für Entspannung und Aktivierung der Selbstheilungskräfte sorgen, sowie die Selbstbehauptung und Sicherheit mit einer gut durchdachten Auswahl sehr guter Karate-Techniken steigern. Die Techniken wurden bewusst für diese Altersstufe 50+ zusammengestellt und sind völlig risikolos, gelenkschonend, schnell und leicht erlernbar. Alter ist somit eigentlich nur noch optional möglich.

 

Wettkampf/ Prüfungsvorbereitung

In diesen Trainingseinheiten werden die einzelnen Teilnehmer explizit für Wettkämpfe/Turniere und Prüfungen vorbereitet. Die Teilnahme wird mit dem betreuenden Trainer besprochen.

Trainermeetings

Die Trainermeetings dienen der internen Fortbildung aller unserer Trainer. Unter fachkundiger Leitung werden Leistungsziele, Trainingsaufbau und Techniken geschult bzw. synchronisiert, die von allen Trainern im Training umgesetzt werden. Dadurch erreichen wir in der gesamten Abteilung einen einheitlichen Trainingsplan, der die Karatekas gesamtheitlich fördert.